Open Science Jugendforschungsprojekt sucht TeilnehmerInnen

Für die Internet-Jugendstudie ToleranzOnline werden noch TeilnehmerInnen aus Österreich gesucht. Be Part of the Change!

Simon Schnetzer vom Ikosom sucht für zwei wissenschaftliche Umfragen, welche nach dem Open Science Prinzip durchgeführt werden, noch TeilnehmerInnen. Auf dem Institut für Kommunikation und soziale Medien wird schon länger Open Science erforscht und betrieben, somit sicher interessant bei deren Aktivitäten etwas dran zu bleiben.

ToleranzOnline

“Die Themen Meinungsfreiheit und Toleranz im Internet betreffen uns alle, aber junge Menschen ganz besonders. Das Internet ist ein selbstverständlicher Teil unserer Lebenswelt.” – so auf ToleranzOnline. Das Ikosom ruft euch auf an der Studie mitzumachen und euch mithilfe der Erkenntnisse für mehr Meinungsfreiheit und Toleranz im Netz einzusetzen. Hier werden auch ÖsterreicherInnen gebraucht.

Hier geht’s gleich direkt zur Umfrage.

Junge Deutsche

Junge Deutsche“ ist eine partizipative Studie über die Lebensrealitäten 14-34-Jähriger junger Menschen in Deutschland und wird ebenfalls in dem Open Science Prinzip umgesetzt. Besonders spannend daran ist, dass Simon mit dem Rad durch ganz Deutschland tourt um die Jugendlichen zu Interviewen und dieses Projekt via Crowdfunding auf ScienceStarter finanziert wurde. Diese Studie wendet sich aber nur an Menschen die in Deutschland leben.

Hier geht’s zur Umfrage.

Sind tolle, innovative Projekte zwischen Citizen Science und traditioneller Wissenschaft mit einem transdisziplinären, offenen Ansatz. Also, mitmachen und weitersagen!

Open Revue zur re:publica

Eine kleine Sammlung an Videos von der re:publica 2013 in Berlin aus Sicht der Openness.

Vom 6. bis 8. Mai fand in Berlin wieder die re:publica statt. Auch dieses Jahr gab es wieder ein sehr umfangreiches Programm auf mehreren Bühnen im Bereich von Internet, Netzpolitik, Social Media und natürlich auch Openness. Hier eine kleine Sammlung der Sessions rund um Openness, welche im Internet als Videos zur Verfügung stehen.

Einen Timetable mit allen Sessions und den dazugehörigen Videos hat freundlicherweise Michael Kreil erstellt und ist hier einsehbar.

Open Data

Open Data – und was hat das mit mir zu tun?

Julia Kloiber, Stefan Wehrmeyer

openPlanB – Stufe 2

Michael Kreil

Opening Public Transport in Berlin

Wolfgang Both, Julia Kloiber, Alexander Pilz, Yan Minagawa

Wikipedia: wo User geblockt, Artikel gelöscht und Reputationen zerstört werden

Anja Ebersbach, Pavel Richter, Dirk Franke

Open Data & Culture – Creating the Cultural Commons

Joris Pekel, Daniel Dietrich

Open Science

Crowdsourced Astronomy

Carolina Ödman-Govender

How radical are Open Access and the Digital Humanities?

Mercedes Bunz, Nishant Shah, David Berry, Cornelius Puschmann

Faszination Grundlagenforschung — Das Higgs, Big Data und die Teilchenphysik

Kerstin Tackmann, Christoph Wissing, Kerstin Borras, Henning Krause

IN, SIDE, OUT of SCIENCE

Solveig Wehking, Lars Fischer, Anders Levermann, Ruth Schöllhammer

Hell Yeah, it’s Rocket Science! – pushing private space exploration with 30 Million US Dollars

Karsten Becker, Robert Böhme

Open Innovation

New Open Cities Challenge: Managing large tourism flows

Carles Ferreiro

The Open Innovation Ecosystem

Esteve Almirall

Das war die Open Week Graz 2013

(Crosspost auf spektral.at, openscience.alpine-geckos.at und opendatagraz.at)

Vom 18. – 24. Februar fand die zweite Open Week Graz statt. Zeit also die Woche mal Revue passieren zu lassen und allen die nicht da waren, einen Eindruck zu vermitteln was gemacht wurde.

(Btw: Zusammenfassungen von der ersten Grazer Open Week gibt es hier.)

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Der grobe Plan dieses Mal war es, die ganze Woche unter dem Titel ”Open Everything” zu stellen; also gemeinsam an offenen Projekten arbeiten oder sich einfach nur gegenseitig inspirieren. Dafür hatten wir teilweise fixe Programmpunkte, teilweise einen komplett offenen Rahmen. Als Raum fungierte wieder das spektral, dass sich für diese Art von Veranstaltungen hervorragend eignet und den offenen Charakter der Open Week maßgeblich unterstützt hat.

Hier ein also kleiner Überblick, worum es bei der Open Week Graz ging.

Im Pad könnt ihr unsere Ideen nachlesen, die wir in der Planungsphase zur zweiten Open Week hatten – Alles haben wir nicht umgesetzt, aber vielleicht will ja jemand in Zukunft mal was ähnliches machen und ein paar Ideen mitnehmen.

Montag – OpenEverything + Webmontag Graz
Am Montag ging es um 12h mit einem gemütlichen Frühstück los. Nach und nach haben sich die Leute eingefunden und sich gemeinsam auf die kommenden Tage eingestimmt. Das Tagesprogramm war sehr offen gehalten, angelehnt an das Konzept eines Co-Working Spaces, so das sich jede/r mit dem beschäftigen konnte, was ihm/ihr gerade unter den Nägeln brannte. Sei es etwas konkretes in Sachen OpenData oder private Projekte die noch fertig gestellt wurden.

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Das Abendprogramm war mit dem ersten Fixpunkt ausgefüllt – dem Webmontag Graz. Dieses Mal ausnahmsweise im spektral, da das alles im Rahmen der Open Week Graz statt fand. Thematisch ging es passenderweise um “Open Everything”. Themen waren die Analyse der Wahldaten der Grazer Gemeinderatswahlen 2012 von Stefan Kasberger, Lightning Talks zum Barcamp Graz 2013, der dustmap und der OpenStreetMap Mapping Party (dazu bei Mittwoch mehr). Als Special Guest konnte Thomas Lohninger aus Wien gewonnen werden, der seine Tätigkeit bei der OKFN Österreich vorstellte und dann noch über sein Engagement bei unterschiedlichen netzpolitischen und Bürgerrechtsorganisationen sprach.

Im Anschluss gab es wie beim Webmontag üblich, einen gemütlichen Ausklang bei offenen Gesprächsrunden und Getränken.

Weitere Infos:
Abend: Webmontag Graz
Protokoll mit allen Links: http://okfnpad.org/webmontaggraz42

Dienstag – OpenData + OGD Stammtisch der Stadt Graz
Am Dienstag öffnete das spektral ebenfalls um 12h seine Pforten. Auch hier ging es tagsüber wieder eher Co-Working Space mäßig zur Sache, wo gearbeitet, zu bestimmten Problemen und Fragestellungen spontan und in kleiner Runde diskutiert wurde – während die anderen Anwesenden an ihren eigenen Projekten schraubten.

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Am Abend trafen Vertreter der Stadt Graz, Leute aus der Community und interessierte BürgerInnen beim OGD Graz Stammtisch zusammen. Im Austausch mit den Vertretern der Stadt wurden aktuelle und zukünftige Vorhaben rund um Open (Government) Data in Graz diskutiert, sowie Probleme und Wünsche der Community erörtet.
Der offene OGD Graz Stammtisch findet alle 3 bis 4 Monate statt, bei dem sich alle Interessierten einbringen und über den aktuellen Stand von OpenData in Graz informieren können.

Weitere Infos:
Abend: OGD Graz Stammtisch
Das Protokoll von dem Abend findet ihr hier.

Mittwoch – OpenStreetMap + Mapping Party
Der dritte Tag startete bereits um 11h mit der Grazer OpenStreetMap Community. Es wurde zur Mapping Party aufgerufen und bis in den späten Nachmittag an dem offenen Kartenmaterial gearbeitet.


Michael von OpenStreetMap Graz beschreibt auch in einem Blogpost was genau gemacht wurde.

Danach entschloßen sich alle Anwesenden den Abend beim Livestream vom Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten (#wolo12) ausklingen zu lassen.

Weitere Infos zur OpenStreetMap Mapping gibts im OSM-Wiki.

Donnerstag – OpenChill
Der Donnerstag war der letzte Tag der Open Week im spektral. Gewohnheitsgemäß ging es wieder ab 12h los. An diesem Tag gab es keine vorher geplanten Programmpunkte, so dass sich die Anwesenden selbstständig in der lockeren Runde ihren Projekten widmeten. Es wurde beispielsweise an der CryptoParty Graz weiter geplant und sich auf die kommenden Tage in Wien vorbereitet.

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Auch dauerte dieser Tag nicht bis ganz so spät in die Nacht, denn am nächsten Morgen ging es für einige der Teilnehmer auf nach Wien um dort die Open Week ausklingen zu lassen.

Freitag – OpenData Dive in Wien
Am frühen Nachmittag startete in Wien im KDZ mit Leuten von der UNDP und der World Bank der Data Dive.

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Circa 30 Teilnehmer aus der ganzen Welt versammelten sich um gemeinsam zu brainstormen was mit den (offenen) Daten, die zur Verfügung stehen, alles gemacht werden kann. Und vor allem, wie die Umsetzung ausschauen kann, damit die Daten sinnvoll genutzt und interpretiert werden können. Was im Detail an diesem Wochenende im Fokus stand, kann im Blogpost von OKFN.at nachgelesen werden.

Im Wiki zu der Veranstaltung findet ihr weitere Informationen bezüglich der Datensätze, Teilnehmer und Aufgaben.

Samstag – OpenDataDay in Wien

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Am Samstag wurden die Ergebnisse und Erkenntnisse vom Freitag nochmal präsentiert um dann in zwei Arbeitsgruppen, das Thema Open (Government) Data weiter voranzubringen. Eine Gruppe beschäftigte sich mit den inhaltlichen Fragen der Datengewinnung und Zusammenführung. Die zweite Gruppe arbeitete an der praktischen Umsetzung und Visualisierung von Daten. Auch hier sei nochmal auf den Blogpost der OKFN verwiesen, der das alles zusammenfasst.

Die Ergebnisse und Visualisierungen von dem Tag kann man sich auf offenerhaushalt.at anschauen.

Hier wurden die Haushaltsdaten der Stadt Graz

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und der Stadt Salzburg aufbereitet und visualisiert.

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Weitere Infos:
Blogpost von offenerhaushalt.at
Blogpost vom KDZ

Sonntag – OpenMind in Wien
Am Sonntag gönnten wir uns alle eine Auszeit. Am Abend traf sich ein Teil der Grazer Open Week Fraktion im Metalab, ein anderer Teil bereitete sich auf das OpenScience Gründungstreffen am Montag vor. Dazu wird es in Zukunft sicherlich einige Updates auf openscience.alpine-geckos.at bzw. okfn.at geben.

Das war die zweite Open Week beginnend in Graz und endend in Wien. Es war für uns alle ziemlich anstrengend, aber auch mindestens genauso produktiv und mit viel Input für jeden von uns. Eine nächste Open Week wird bestimmt folgen!

(Fotos von: Marc, Stefan, Michael, KDZ
Screenshots von: offenerhaushalt.at)

weitere Links zur Open Week Graz 2013:
http://blog.2904.cc/2013/02/20/Warum-eigentlich
http://blog.2904.cc/2013/02/21/Zusammenfassung/

A few links on Citizen Science

This year we’re going to develop and employ some DIY-environmental monitoring stations in Graz (more info to come soon), so I started gathering some info about citizen science: projects, as well as best practices and general reflections about this topic.

If you have any additional material, please post it to comments or to @chris_kittel. Thanks!

Citizen Science Can Produce Reliable Data: A short piece about procedures, problems and data quality when involving volunteers in gathering empirical data. OKFN, John Gollan.

Of Citizen Science, Ethics and IRBs: Clarifying thoughts about Citizen / DIY-Science, ethical questions and Institutional Review Boards (IRBs). Contains lots of links to further reading and discussion. Scientific American, Judy Stone.

Posting the Flu. The Web and Pandemic Surveillance: This post is about practical experiences in tracking the spreading of diseases, tools and scopes of analysis, and has links regarding modeling and visualization techniques. MyScienceWork, Abby Tabor.

Citizen Science and Air Quality Monitoring in Tokyo: This blog is about a DIY-Project to monitor various air quality variables (Carbon Monoxide, Volatile Organic Compounds, temperature, humidity) in Tokyo. It was developed during a weeklong Hackathon, and is already producing data. Safecast, levi.

Public Invited to Webinar on Citizen Science: Together with CoCoRaHS (Community, Collaborative Rain, Hail and Snow Network), the NASA invites the public to attend a free Webinar on Citizen Science with Dalia Kirschbaum (GPM application scientist and education and outreach coordinator), and Gail Skofronick-Jackson (GPM deputy project scientist). The GPM is a satellite mission for Global Precipitation Measurement. The Webinar will be on Feb. 13th, and you can register here. NASA, Ellen Gray.

In old tradition, I’ll add a linklist to this linklist, from Sciencecitizen.org. It has scientific papers about Citizen Science in various fields: Astronomy, Biology, Computer Science and Robotics.

Press Coverage of Climate Change Issues in Nigeria and Implications for Public Participation Opportunities: This paper analyzes the role of media in transporting scientific research and involving the public. It offers insight into problems and possible improvements regarding more empowering narratives and discourses, inclusion or exclusion through framing, and better collaboration opportunities through choice of information sources. Journal of Sustainable Development, Herbert Batta.

Participatory Sensing. The Tension between Social Translucence and Privacy: This paper sheds some light on the trade-offs between visibility of contribution and protecting privacy. It reviews processes and technical solutions that can help building trust and reputation systems, in order to build communities around, and maintain quality of, generating data. Academia.edu, Ioannis Krontiris & Nicolas Maisonneuve.

There are also questions about outsourcing, unpaid work and whether this is a new form of exploiting voluntariness for reducing research costs, that have to be addressed in future works.